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Marktkommentar: Globale Angebotsrisiken und anziehende industrielle Nachfrage bewegen die Rohstoffmärkte
Wie das Statistische Bundesamt heute berichtet, sind die Verkaufspreise im Großhandel im Januar 2026 im Vergleich zu Januar 2025 um 1,2 % gestiegen. Dazu teilt Klaus Niedermeier, Leiter Investment Strategie der apoBank, mit:
Die aktuellen Großhandelspreise für Deutschland zeigen, dass der Preisdruck auf vorgelagerter Ebene wieder zunimmt.
Vor allem der sprunghafte Anstieg bei Nicht-Eisen-Metallen deutet darauf hin, dass globale Angebotsrisiken und eine wieder anziehende industrielle Nachfrage die Rohstoffmärkte bewegen.
Das könnte sich in den kommenden Monaten erneut in höheren Erzeuger- und Verbraucherpreisen niederschlagen.
Gleichzeitig bleibt das Bild uneinheitlich: Sinkende Preise bei Energie und ausgewählten Agrargütern wirken dämpfend, während einzelne Nahrungsmittel spürbar teurer werden.
Für die Geldpolitik bedeutet das, dass die EZB trotz der derzeit stabilen Inflationsdaten wachsam bleiben muss.
Investoren sollten nicht davon ausgehen, dass mit einem weiteren Renditerückgang in Europa zu rechnen ist.