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apoBank-Zentrale in Düsseldorf
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Pressemitteilung -

apoBank: Sehr zufrieden mit Geschäftsverlauf

  • Darlehensneugeschäft zieht an
  • Fast 2 Mrd. Euro Anstieg in Vermögensverwaltung
  • 6 % Dividende vorgeschlagen

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem stabilen Jahresüberschuss abgeschlossen. Er erreichte 96,0 Mio. Euro (2023: 94,2 Mio. Euro). Damit werden der Aufsichtsrat und der Vorstand der Vertreterversammlung erneut eine Dividende von 6 % vorschlagen. Das Betriebsergebnis vor Steuern stieg um ein Drittel auf 311,7 Mio. Euro (2023: 237,9 Mio. Euro).

Matthias Schellenberg, Vorsitzender des Vorstands: „Mit dem Geschäftsverlauf sind wir sehr zufrieden. Und die Ergebnisse zeigen: Unser Strategieprogramm Agenda 2025 trägt Früchte. Für unsere Kunden sind wir schneller und stärker geworden. Wir wachsen im Kundengeschäft und haben einen Turnaround bei der Entwicklung unserer Mitgliederbasis erzielt. Mit einer um 14 Prozentpunkte auf 62 % gestiegenen Kundenzufriedenheit sehen wir uns darin bestätigt, dass unsere Maßnahmen greifen. Die apoBank hat wieder deutlich mehr Strahlkraft. Diesen Rückenwind nutzen wir, um unseren Weg konsequent weiter zu verfolgen.“

Im Darlehensneugeschäft verzeichnete die Bank eine positive Wende, es zog von 3,3 Mrd. auf 5,0 Mrd. Euro an. Eine Belebung gab es vor allem bei Baufinanzierungen, aber auch im Firmenkundengeschäft. Ihre starke Marktposition bei Finanzierungen von Praxis- und Apothekengründungen hat die Bank erneut unter Beweis gestellt: Der Kreditbestand stieg hier auf 8,5 Mrd. Euro (2023: 8,3 Mrd. Euro). Positive Impulse gab es auch aus dem Einlagengeschäft.

Im Vermögensberatungsgeschäft mit Privatkunden machte die Bank einen großen Schritt nach vorn. Dank einer positiven Marktperformance sowie neu eingeworbener Mittel stieg das Depotvolumen auf 13,5 Mrd. Euro (2023: 11,7 Mrd. Euro). Der Anstieg ist hauptsächlich auf das mandatierte Volumen in der Vermögensverwaltung zurückzuführen: Es wuchs um knapp 2 Mrd. Euro und erreichte 7,7 Mrd. Euro (2023: 5,9 Mrd. Euro). Damit geht die Strategie der Bank auf, sich auf die Vermögensverwaltung für Kunden zu fokussieren.

Finanzausblick 2025

Die globalen volkswirtschaftlichen Risiken bleiben bestehen, und auch viele gesellschaftliche Herausforderungen sind weiterhin ungelöst. Das laufende Geschäftsjahr bleibt demnach von großen Veränderungsdynamiken und damit einhergehenden Unsicherheiten für Banken und die Finanzmärkte geprägt. Daher ist die Prognosegenauigkeit eingeschränkt.

Dr. Christian Wiermann, Finanzvorstand: „Nach unserem Ausnahmejahr 2023, in dem wir ein Rekordergebnis erzielt haben, war auch 2024 ein starkes Jahr. Bei Erträgen, die auf dem hohen Vorjahresniveau lagen, haben wir erheblich in unsere Zukunft investiert und gleichzeitig unsere Kostenbasis weiter optimiert. Wir verfügen über eine gute Basis und rechnen auch für 2025 mit einem hohen Ertragsniveau, das wir für umfangreiche Investitionen in unser Kundengeschäft und in Technologien nutzen werden. Das operative Ergebnis wird unter dem starken Niveau von 2024 liegen. Insgesamt planen wir mit einem stabilen Jahresüberschuss und einer abermals attraktiven Dividende für unsere Mitglieder.“

Mit Strategieprogramm „Agenda 2025“ auf der Zielgeraden

Im laufenden Jahr wird die apoBank ihr Strategieprogramm Agenda 2025 abschließen, dessen Ziel war, den Vertrieb zu stärken sowie Produkte und Prozesse zu optimieren.

Matthias Schellenberg: „Unser Fokus richtet sich 2025 auf den Abschluss unseres Fitnessprogramms. Wir befinden uns auf der Zielgeraden und sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele erreichen werden.“

Nach dem Fitnessprogramm will die Bank weiter klar auf Wachstum setzen und bis Jahresende ein neues Strategieprogramm ausarbeiten. „Unsere Marktposition wollen wir weiter ausbauen und insbesondere für angestellte Heilberufler attraktiver werden. Ein Schwerpunkt wird daher sein, die Betreuung von angestellten Heilberuflern neu auszurichten und verstärkt auf digitale Angebote zu setzen. Ziel ist, im Sinne unserer Kundinnen und Kunden unsere einzigartige Beratungskompetenz mit digitaler Exzellenz zu verbinden“, so Schellenberg.

Ergebnisse des Geschäftsjahres 2024 im Einzelnen

Der Zinsüberschuss war stabil bei 972,0 Mio. Euro (2023: 970,2 Mio. Euro). Hier profitierte die Bank, wenn auch in geringerem Umfang als 2023, von der allgemeinen Zinsentwicklung am Geldmarkt.

Der Provisionsüberschuss behauptete mit 177,2 Mio. Euro sein Vorjahresniveau (2023: 178,3 Mio. Euro). Dabei glichen die Zuwächse in der Vermögensverwaltung die aus dem eingestellten Verwahrstellengeschäft weggefallenen Erträge sowie höhere Provisionszahlungen für vermittelte Kredite im Zuge des anziehenden Kreditgeschäfts aus.

Der Verwaltungsaufwand betrug im Berichtsjahr 731,1 Mio. Euro (2023: 739,8 Mio. Euro). Dabei sank der Personalaufwand, der im Vorjahr höhere Rückstellungen für Personalmaßnahmen im Rahmen der Agenda 2025 beinhaltete. Außerdem waren geringere Zuführungen zu Rückstellungen für die betriebliche Altersvorsorge erforderlich. Die Sachaufwendungen inkl. Abschreibungen waren geprägt von Investitionen in Projekte. Entlastungen gab es bei der Bankenabgabe, die 2024 nicht erhoben wurde. Die Cost-Income-Ratio betrug 66,5 % (2023: 63,7 %); und lag damit unter dem Ziel von 70 %.

Per saldo erreichte das operative Ergebnis, d. h. das Teilbetriebsergebnis vor Risikovorsorge, 408,2 Mio. Euro (2023: 433,9 Mio. Euro), damit liegt es um 5,9 % unter Vorjahr, aber deutlich über seinem Planwert.

Die Risikovorsorge für das operative Geschäft fiel mit -61,4 Mio. Euro (2023: -64,1 Mio. Euro) geringer aus als im Vorjahr. Zuschreibungen auf Beteiligungen und Wertpapiere des Anlagevermögens standen dabei gestiegenen Nettozuführungen zu Einzelwertberichtigungen und geringeren Eingängen auf abgeschriebene Forderungen gegenüber.

Die Risikovorsorge mit Reservecharakter belief sich auf -35,0 Mio. Euro (2023: -131,9 Mio. Euro). Die Bank hat – wenn auch in Summe auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr – erneut Reserven gebildet.

Im Jahresabschluss 2024 verarbeitet ist eine außerordentliche Steuernachzahlung nebst Verzugszinsen für Wertpapierleihgeschäfte aus den Jahren 2004 bis 2008, zu denen die Finanzbehörde nach fast 20 Jahren ihre Rechtsansicht geändert hat. Das schlägt sich im sonstigen betrieblichen Aufwand und im Steueraufwand nieder. Gegen die Steuernachforderung wird die apoBank Rechtsmittel einlegen.

Der Jahresüberschuss nach Steuern erreichte insgesamt 96,0 Mio. Euro (2023: 94,2 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme stieg um 2,1 % auf 51,8 Mrd. Euro (2023: 50,7 Mrd. Euro). Dabei blieben die Kredite an Kunden stabil bei 34,7 Mrd. Euro. Die Kundeneinlagen stiegen leicht auf 30,3 Mrd. Euro. Die harte Kernkapitalquote festigte sich bei 17,1 % (2023: 16,7 %), die Gesamtkapitalquote bei 18,3 % (2023: 18,0 %). Beide Quoten liegen damit auf soliden Niveaus.

Unter folgenden Links finden Sie die Geschäftszahlen im Überblick, die Finanzberichte der apoBank und den Nachhaltigkeitsbericht.

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Über die apoBank

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) ist die größte genossenschaftliche Primärbank und die Nummer eins unter den Finanzdienstleistern im Gesundheitswesen. Kunden sind die Angehörigen der Heilberufe, ihre Standesorganisationen und Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt. Die apoBank arbeitet nach dem Prinzip "Von Heilberuflern für Heilberufler", d. h. sie ist auf die Betreuung der Akteure des Gesundheitsmarktes spezialisiert und wird zugleich von diesen als Eigentümern getragen. Damit verfügt die apoBank über ein deutschlandweit einzigartiges Geschäftsmodell. www.apobank.de

Seit der Gründung vor 120 Jahren ist verantwortungsbewusstes Handeln in den Unternehmenswerten der apoBank fest verankert. Sie setzt sich fürs Miteinander ein, fördert Zukunftsprojekte, Kultur sowie soziales Engagement und investiert in Nachhaltigkeit und ökologisches Bewusstsein: www.apobank.de/mehr-ermoeglichen

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Von Heilberuflern für Heilberufler – so lautet das Prinzip der apoBank seit 120 Jahren. Wir beraten die Angehörigen der Heilberufe in jeder Lebensphase, vom Studium über die Anstellung oder Selbständigkeit bis in den Ruhestand – auch über Finanzdienstleistungen hinaus. Als Finanzierungspartnerin im Gesundheitsmarkt begleiten wir zudem die Standesorganisationen, Berufsverbände, Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und Unternehmen im Gesundheitsmarkt.

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